In vielen Fällen erfolgt heute der Kauf einer Ferienimmobilie im In- oder Ausland bereits in jüngeren Jahren - und das nicht nur zum reinen Urlaubsvergnügen, sondern als Grundlage für die Altersvorsorge.


Entscheidend bei der Wahl des Standortes sind zuerst dessen Attraktivität und in zweiter Linie die Lage des Objektes. Je mehr Feriengäste sich damit identifizieren können, umso nachhaltiger ist die Vermietung in Zukunft gesichert. Danach folgen der Objektzustand und schliesslich der Preis.


Waren früher Spanien, Portugal und Frankreich die Traumziele der meisten deutschen Käufer von Ferienimmobilien, sind neben der deutschen Nord- und Ostseeküste und dem Alpenvorland, inzwischen Kroatien, Griechenland und die Türkei auf dem Vormarsch. In diesen Ländern kann man zu akzeptablen bis günstigen Konditionen Immobilieneigentum erwerben, die Grundvoraussetzung für eine künftige Wertsteigerung.


In Deutschland steht dem ein hohes Preisniveau entgegen. Zudem sind die Möglichkeiten für Wertsteigerungen ungleich verteilt. Im Norden sind sie teilweise vorhanden, im Süden wegen der hohen Einstandspreise eher selten. Aus diesem Grund weichen immer mehr Deutsche, aber auch andere EU-Bürger, in den östlichen Mittelmeerraum aus, der für uns praktischerweise so gut wie „vor der Haustür“ liegt.


Über die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen müssen sich EU-Staatsangehörige keine Gedanken mehr machen. Personalausweis oder Reisepass genügen für die Einreise und maximal 3 Monate Aufenthalt. Nachstehend einige Bestimmungen im Auszug:


In Kroatien können EU-Bürger sich 90 Tage (innerhalb von 180 Tagen) ohne Registrierung bei den zuständigen Behörden aufhalten. Bei längerer Aufenthaltsdauer muss man sich anmelden und eine Genehmigung beantragen. Dazu sind eine Ausweiskopie, ein Passbild und Nachweise über Einkommen, Krankenversicherung und den Wohnort vorzulegen. EU-Bürger müssen spätestens 8 Tage nach Ablauf der 90-Tagesfrist den vorübergehenden Aufenthaltsort bei der zuständigen Polizeidienststelle anmelden. Bei der Registrierung wird ein biometrischer Aufenthaltsausweis ausgestellt, der 5 Jahre gültig ist.


Ähnliches gilt für Griechenland und die Türkei. Auch hier werden  Anmeldung, ein Antrag auf Aufenthaltsgenehmigung und die genannten Nachweise verlangt, wenn man länger als 90 Tage im Land bleiben möchte. Die Aufenthaltsgenehmigung wird im Pass vermerkt. Dieser muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein und mindestens noch eine freie Seite aufweisen.


Die türkischen Bestimmungen für Deutsche sollen evtl. geändert werden. Die 90-Tagesfrist soll entfallen. Wir werden diesen Beitrag zeitnah aktualisieren.


Zusätzliche Informationen finden Sie unter den nachstehenden Links auf der Homepage des Auswärtigen Amtes in Berlin für Kroatien, Griechenland und die Türkei.


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